Fröhlich-ästhetische Wissenschaft. (Papas Universität ist tot!)

Ein Gespräch über Sinn und Form einer Enträtselung Alexander Kluges Werk am Beispiel des "Pluriversums"
Vortrag von

Christoph Streckhardt

Christoph Streckhardt lebt in Weimar und arbeitet als stellvertretender Direktor im Referat Kommunikation und Bildung der Stiftung Schloss Friedenstein Gotha. Er promovierte 2016 an der Universität Tübingen zum Werk Alexander Kluges, und zwar mit seiner Arbeit Kaleidoskop Kluge, die er mithilfe eines Promotionsstipendiums der FAZIT-Stiftung und einem Suhrkamp-Stipendium am Deutschen Literaturarchiv Marbach fertigstellen konnte; das Buch fand sich auch auf der Shortlist für den „Opus Primum“ Förderpreis der VolkswagenStiftung.

Video
Freitag, 7. Dezember 2018 - 14:30
tfm | Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft - UZA II/Rotunde, Raum 2H467, Althanstr. 14, A - 1090 Wien

Beitrag zum Alexander-Kluge-Workshop am 7. Dezember 2018

Seit wenigen Jahren dehnt sich Alexander Kluges Werk auch in den dreidimensionalen Raum, den musealen Raum aus. Die Autorschaft oszilliert dabei immer wieder zwischen einer Ausstellung über und einer Ausstellung von Alexander Kluge, die Präsentationsform zwischen vermittelndem und ästhetischem Zeigegestus. Ausgehend vom Ausstellungsraum "Sternenkarte der Begriffe" im Museum Folkwang (Alexander Kluge - "Pluriversum", Essen, 15.9.2017-7.1.2018) soll zunächst auf problematische (?) Wechselspiele zwischen (wissenschaftlicher) Rezeption und (künstlerischer) Produktion hingewiesen werden, um anschließend gemeinsam über Aufgaben und Darstellungsformen von Geisteswissenschaft im 21. Jahrhundert nachzudenken.