Vermischen und Verformen

Hybridanimationen im experimentellen AutorInnenfilm
Vortrag von

Franziska Bruckner

Assistentin in Ausbildung am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Universität Wien; Redaktionsmitglied bei [rezens.tfm]. Seit 2010 Mitkoordinatorin der AG-Animation der Gesellschaft für Medienwissenschaft e.V. Dissertationsprojekt über Hybride des Animations- und Realfilms. Wichtigste Publikationen: Malerei in Bewegung. Studio für experimentellen Animationsfilm an der Universität f. angewandte Kunst Wien. Springer, 2010. Mitherausgeberin von Maske und Kothurn 56/4. Techniken der Metamorphose. Positionen zum Animationsfilm. Böhlau, 2010.

Video
Veranstaltungsreihe

Workshop "Animierte Theorien"

Flyerausschnitt: Animierte Theorien, Filmstill aus: Zsuzsanna Werner, The Way to M (A 2011)

"Animation" ist innerhalb der deutschsprachigen Kunst-, Film- und Medienwissenschaft ein Begriffs- und Themenfeld, das in den letzten Jahren einen enormen Aufschwung erfahren hat. Im Workshop "Animierte Theorien" werden die Forschungsergebnisse in Österreich realisierter Projekte vorgestellt und somit erstmals der Stand der österreichischen Animationsfilmforschung erhoben. Vortragende aus der Schweiz und Deutschland geben mit Berichten ihrer Forschungsaktivitäten zusätzliche Einblicke.

Freitag, 2. Dezember 2011 - 14:00
Universität für angewandte Kunst, Seminarraum A, Oskar Kokoschka-Platz 2, A-1010 Wien

Hybride des Animations- und Realfilms sind spätestens seit der laufend zunehmenden Infiltration von Computeranimation eine nicht mehr wegzudenkende Kategorie im Bereich des Mainstreamfilms. Kombinationen dieser beiden Filmgattungen existieren jedoch seit Anbeginn der Filmgeschichte in unterschiedlichsten Ausformungen und sind ebenso in Experimentalfilmen zu finden. Der Vortrag fokussiert anhand von Beispielen auf experimentelle Hybride innerhalb des AutorInnenfilms und versucht so individuelle Formen dieser so vielseitig ausgeprägten Kategorie aufzuzeigen.