Praktiken des Cinéma Brut

Vortrag von

Gabriele Jutz

Filmwissenschaftlerin, sie lehrt an der Universität für angewandte Kunst in Wien. Lebt in Wien.

Video
Veranstaltungsreihe

Workshop: Bildstörung

Logo der Workshopreihe Bildstörung/Bildpolitik

Bildstörung. Ästhetiken des Imperfekten (Workshop des tfm am 15.5.2009 im Depot)

Bildpolitik. Ästhetiken der Differenz (Workshop des tfm am 22.5.2009 im Depot)

Freitag, 15. Mai 2009 - 14:30
Depot, Breitegasse 3, A-1070 Wien

Vortrag im Rahmen des Workshops Bildstörung am 15. Mai 2009.

 

Über den Workshop Bildstörung:

Bildstörung ist Intervention – nicht der technisch bedingte Unfall, sondern vielmehr eine selbstreflexive Praxis, die dem Bild einen Abstand zu sich selbst verleiht, ein Bewußtsein seiner Form. Bildstörung als Intervention – das ist Kritik am dramaturgischen Inzest und der Herstellung des einen Sinns, Kritik an Illusionswirkung und Repräsentation. "Trennung der Elemente" (Brecht), "Ordnung des Risses" (Deleuze), – so lauten die Ideale einer minoritären Ästhetik, die noch das Akzidentielle zu integrieren vermag.