Dichtung und bildende Kunst in den Filmen von Andrej Chrzhanovski

Vortrag von

Julia Epshtein

1972 geboren und aufgewachsen in Moskau, Russland. Seit 1995 in Österreich. Studium der Sprachwissenschaft, Kunstgeschichte und Geschichte in Wien. Beschäftigung mit der Animation seit 2004. Zur Zeit Übersetzerin und Dolmetscherin, Lektorin am Institut für Kunstgeschichte, Universität Wien.

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Veranstaltungsreihe

Workshop "Animierte Theorien"

Flyerausschnitt: Animierte Theorien, Filmstill aus: Zsuzsanna Werner, The Way to M (A 2011)

"Animation" ist innerhalb der deutschsprachigen Kunst-, Film- und Medienwissenschaft ein Begriffs- und Themenfeld, das in den letzten Jahren einen enormen Aufschwung erfahren hat. Im Workshop "Animierte Theorien" werden die Forschungsergebnisse in Österreich realisierter Projekte vorgestellt und somit erstmals der Stand der österreichischen Animationsfilmforschung erhoben. Vortragende aus der Schweiz und Deutschland geben mit Berichten ihrer Forschungsaktivitäten zusätzliche Einblicke.

Samstag, 3. Dezember 2011 - 11:30
Universität für angewandte Kunst, Seminarraum A, Oskar Kokoschka-Platz 2, A-1010 Wien

Im Vortrag wird das Werk des russischen Dokumentar- und Animationsfilmemachers Andrej Chrzhanovski (geb. 1939) vorgestellt. Der Fokus liegt dabei auf dem letzten Film Eineinhalb Zimmer oder sentimentale Reise in die  Heimat (2009) in dem nicht nur eine ganz originelle Symbiose von Spiel-, Dokumentar- und Animationsfilm erreicht wird, sondern auch Dichtung und bildende Kunst eine besondere Beziehung miteinander eingehen. Auf der Suche nach den Wurzeln solcher Verflechtungen bieten die früheren Filme des Regisseurs eine Hilfestellung.