Animationen abstrakter Figuren

Vortrag von

Pirkko Rathgeber

Studium der Kunstgeschichte und Philosophie in Berlin, München und Fribourg. Seit 2009 Stipendiatin bei eikones, NFS Bildkritik in Basel. Dissertation über die Darstellung von Bewegung in Zeichnung, Zeichentrickfilm und Animation. Davor tätig in Museen (Georg Kolbe Museum, Städtische Galerie im Lenbachhaus, Museum Franz Gertsch, Kunstmuseum Stuttgart), Kunsthalle (Kunsthalle Bern), Galerie (Galerie Daniel Blau) und Unternehmen (Kunstsammlung Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft).

Veranstaltungsreihe

Workshop "Animierte Theorien"

Flyerausschnitt: Animierte Theorien, Filmstill aus: Zsuzsanna Werner, The Way to M (A 2011)

"Animation" ist innerhalb der deutschsprachigen Kunst-, Film- und Medienwissenschaft ein Begriffs- und Themenfeld, das in den letzten Jahren einen enormen Aufschwung erfahren hat. Im Workshop "Animierte Theorien" werden die Forschungsergebnisse in Österreich realisierter Projekte vorgestellt und somit erstmals der Stand der österreichischen Animationsfilmforschung erhoben. Vortragende aus der Schweiz und Deutschland geben mit Berichten ihrer Forschungsaktivitäten zusätzliche Einblicke.

Samstag, 3. Dezember 2011 - 13:30
Universität für angewandte Kunst, Seminarraum A, Oskar Kokoschka-Platz 2, A-1010 Wien

Mit der figürlichen Darstellung von Bewegung in der Geschichte der Kunst wird die Arbeit der Künstler an der Konstruktion bewegter Figuren in Zeichnung und Animationsfilm vorgestellt. Warum dabei gerade abstrakte Figuren für die Suche nach einer glaubwürdigen Bewegungsdarstellung herangezogen werden und welche Vorteile darin für die Lebendigkeit der Erscheinung liegen, ist Ausgangspunkt des Vortrags. Diese abstrakten Figuren der Bewegung bilden als Vehikel des Übergangs von Stand und Bewegung auch den Einsatzpunkt die Animation des Bildes zu thematisieren. Mit Animationsfilmen aus der Schweiz werden aktuelle Werke gezeigt.