Diagonale 2013

Übung: Zeitgenössischer österreichischer Experimental- und Kurzfilm

Auch im Sommersemester 2013 kooperierte das Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft mit dem in Graz stattfindenden Filmfestival des österreichischen Films "Diagonale". Die von Franziska Bruckner und Georg Vogt geleitete Übung beschäftigte sich in diesem Jahr mit zeitgenössischen österreichischen Formen experimentellen Kinos.

 

Zu Beginn der Lehrveranstaltung wurden durch Lektüre und Diskussion von einschlägigen Texten Grundkenntnisse über die Geschichte des österreichischen Experimentalfilms und zur Filmkritik erarbeitet.

 

Beim Besuch des Festivals und in gemeinsamen Plenen während der Diagonale 2013, standen die Personalen der ExperimentalfilmemacherInnen Josef Dabernig und Michalea Grill im Zentrum:

 

"Dabernigs Arbeiten sind in ihrem strukturellen Anspruch dem Experimentalfilm verpflichtet, doch in ihrer Paradoxie und ihrem Witz zeigt sich auch eine große Lust an der Narrationsverschiebung und am Subtext."
(http://www.diagonale.at/personale-josef-dabernig/)

 

"Michaela Grill arbeitet mit äußerster Konsequenz am Zusammenspiel elektronisch produzierter (oder elektronisch gefilterter) Bild- und Tonstrukturen und setzt damit eine lange Tradition der Visualisierung musikalischer Formen im innovativen Kino fort."
(http://www.diagonale.at/personale-michaela-grill/)

 

Abgerundet wurde die Filmschau durch sechs Programme des experimentellen österreichischen Films, in denen unterschiedliche Formen des Gegenwartskinos sowie historische Kontexte ihren Platz fanden.

 

Eine Auswahl der im Seminar entstandenen Kritiken ist hier nachzulesen: